Die FDP Delbrück kritisiert die aus ihrer Sicht scheinheiligen Argumente der Initiative »Nein! zum Rathaus« auf das Schärfste.

„Ehemalige und derzeitige Mitglieder der CDU Delbrück scheinen noch offene Rechnungen und Ressentiments auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger auszutragen. Dazu instrumentalisieren sie die aus ihrer Sicht bestehenden Bedürfnisse der Schullandschaft und führen dazu die Jüngsten ins Feld.“ so Gustav Robrecht.

„Ich finde es höchst unseriös und unwürdig, dass diese Initiative, deren Mitglieder zum Teil über lange Zeit die Schullandschaft in Delbrück mitgestaltet haben, sich an die von der SPD und den Grünen initiiert populistische Polemik anschließt und nunmehr die Schule gegen das neue Rathaus ausspielen will. Fakt ist, dass für die Bildung laufend und in den nächsten drei Jahren Investitionen i.H.v etwa 20 Mio. geplant sind.“ führt Dieter Tuschen weiter aus.

„Ein Rathaus präsentiert nicht nur eine Stadt. Es spiegelt auch den Anspruch an eine moderne Stadt mit sehr guter Infrastruktur, technologischem Fortschritt und modernen Arbeitsplätzen. Mit den Smart City Konzepten ist Delbrück auf dem Weg zu einer digitalen und nachhaltigeren Stadt. Moderne Smart City Konzepte können heutzutage eine Vielfalt an Vorteilen bieten. So können sie bürokratische Prozesse vereinfachen, den Verkehr optimieren, städtische Prozesse effektiver machen und somit zur Kostensenkung laufender Prozesse in der Verwaltung beitragen und Investitionen an weiteren Stellen ermöglichen.“ ergänzt Sven Kohrs.

„Bei der ganzen Diskussion dürfen wir die Wichtigkeit eines zentralen Rathauses für unsere Stadtteile – 10 Orte eine Stadt- nicht außeracht lassen. Die Zeit für mutige und zukunftsorientierte Entscheidung ist längt überfällig und sollte nicht von einer rückwärtsgewandten Denk- und Handelsweise eingeschränkt werden.“ sagt Uschi Seyfarth.

„Nun haben wir die Chance ein neues, zentrales Rathaus mit einem repräsentativen Charakter für alle Delbrücker und auswärtigen Gäste mit der notwendigen Technologie zu bauen. Wir sollten hier und jetzt diese Chance nutzen in Innovationen zu investieren und nicht in halbherzige Lösungen, die mittelfristig überholt sein werden. Wir von der FDP Delbrück sagen nach wie vor JA zum Neubau des Rathauses in Delbrück Mitte.“, sagt Roze Özmen abschließend.