Vorstoß der CDU ist sehr bürgerfern, scheinheilig und absolut nicht Nachvollzierbar!

Repräsentativ und zukunftsweisend geht anders!

Delbrück, 30.10.2018 – Die FDP Delbrück sieht nach wie vor den klaren Bedarf nach einem Neubau des Rathauses in einer zentralen Lage. Ein Bürgerentscheid dazu kann berufen werden, wir haben keine Angst davor. Wichtig ist allerdings, dass alle benötigten Daten, Fakten und Konsequenzen den Bürgerinnen und Bürgern vermittelt werden.

Die CDU handelt frei nach dem Motto, was kümmert mich mein Geschwätz vom Gestern. Ein neues, zentrales Rathaus wurde von Anfang an von der CDU getragen. Jetzt auf Einmal diese Kehrtwende mit viel Beigeschmack. Will die CDU-Delbrück einen möglichen Bürgerentscheid verhindern?  Oder möchte sie ihren Bürgermeisterkandidaten profilieren?

Gustav Robrecht, UBP-Experte der FDP Delbrück fragt: „Was bezweckt die CDU-Delbrück?  Im Sinne der Bürger kann dieses Vorhaben nicht sein. Mit dem neuen Rathaus wollten wir eine Anlauf- und Begegnungstätte schaffen. Was soll nun im Herzen von Delbrück entstehen, wenn nicht das längst benötigte Rathaus?“

Im Endeffekt ist es ziemlich unwichtig, warum und wieso. Fakt ist, repräsentativ, zukunftsweisend und bürgernah geht anders. Ein solches Rathaus im Zentrum ist ein auf Jahrzehnte gerichtetes Projekt. Das sollte nicht wegen einer kurzfristigen Raum- und Zeitproblematik aufgegeben werden.

Uschi Seyfarth, Vizechefin der FDP-Delbrück führt weiter aus “Wir, Bürger der Lippe Dörfer und aus den Ortsteilen fühlen uns vor den Kopfgestoßen. Mit diesem Vorhaben spielt die CDU die Ortsteile gegeneinander aus“

Die Notwendigkeit eines Rathauses mit einer zentralen bürgernahen Verwaltung, die den Anforderungen der Bürgerinnen und Bürgern, egal welchen Alters und welcher körperlichen Konstitution Rechnung trägt, ist unumstritten. Ein Rathaus sollte den Grundgedanken der wirtschaftlichen aber auch ökologischen Nachhaltigkeit entsprechen und zukunftsgerichtet sein. Das bedeutet, sich sowohl mit den derzeitigen als auch zukünftigen Bedarfen einer bürgerfreundlichen Verwaltung auseinander zu setzten und den Anforderungen einer wachsenden Stadt mit entsprechender Verwaltung zu planen.

„Es gilt etwas Gutes für die Delbrücker Innen und Delbrücker als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung zu schaffen.  Wir dürfen nicht vergessen, das aktuelle Rathaus ist gemietet und sollte lediglich eine Zwischenlösung sein.“ so die FDP-Chefin zu dem Thema.