FDP Delbrück wirbt für mehr Biodiversität und ein Regenrückhaltebecken als Erlebnisraum in Delbrück Mitte

In der letzten Sitzung des Umwelt-, Bau- und Planungsausschusses wurde die Fortschreibung des Einzelhandelskonzept mehrheitlich beschlossen.

Die FDP Delbrück lehnt dieses Einzelhandelskonzept entschieden ab.

Lt. der Fortschreibung des Handelskonzeptes soll eine Reduzierung des zentralen Versorgungsbereichs in Delbrück-Mitte im Bereich des Wiemenkamps sowie eine Erweiterung nördlich des Busbahnhofs an der Lipplinger Straße erfolgen.

Die FDP-Delbrück fragt sich, welche baulichen Herausforderungen und mögliche Spätschäden aus der alten Deponie gibt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass selbst die Parkplatzflächen bei dauerhafter Nutzung absacken! – Das hohe Risiko kann nicht einfach an den Investor abgegeben werden, sondern verbleibt bei der Stadt. Was ist mit Spätfolgen bez. Ausgasungen? Gustav Robrecht, Fachexperte der FDP führt weiter aus „Wir sehen bei diesem Konzept viel Klärungsbedarf und werden auf keinen Fall weitere Flächen-Versiegelungen in der Innenstadt befürworten. Diese grüne Fläche sollte weiterhin als „Grüne Lunge“ verwendet werden.“  Roze Özmen, Ratsfrau der Stadt Delbrück ergänzt: „Wir sind gefordert, möglichst viele Flächen für mehr Biodiversität in unserer Stadt zu erhalten oder zu schützen.“ Da macht es viel mehr sinn diese schöne Parkanlage mit einem ökologisch sinnvollen Regenwassermanagement nicht in der Erde verstecken, sondern ein Regenrückhaltebecken als Erlebnisraum zu gestalten.

Daher plädiert die FDP Delbrück ein Naherholungsgebiet in Form von Regenrückhaltebecken in Delbrück Mitte, für die Natur und Bürgerinnen und Bürger ein Ausgleich für den verloren gegangenen Lebensraum zu schaffen, anstatt noch mehr Flächen zu bebauen.